Die Schwarze Apfelbeere
Aronia melanocarpa
Herkunftsgebiet
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46
ab 4,91 €
| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
| Bis 2 |
7,84 €
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| Bis 4 |
5,94 €
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| Bis 14 |
5,17 €
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| Ab 15 |
4,91 €
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Beschreibung
Produktinformationen "Aronia melanocarpa"
Die Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Apfelbeeren (Aronia) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Manchmal wird sie auch Kahle Apfelbeere oder Schwarze Eberesche genannt; allerdings gehört sie nicht zur gleichen Gattung Sorbus wie die Eberesche. Die Schwarze Apfelbeere wächst als laubabwerfender Strauch und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern. Die Borke ist glatt und gräulich. Die Schwarze Apfelbeere ist der Filzigen Apfelbeere (Aronia arbutifolia) vom Laub und den Blüten sehr ähnlich, wobei die anfängliche Behaarung bald verschwindet; das Laub ist weniger glänzend. Die reifen, rundlichen Apfelfrüchte (Scheinfrucht) sind schwarz und glänzend, sowie etwa 6–10 (Zucht bis 16) Millimeter groß. An der Spitze ist der eingesenkte Kelch mit Kelchhöhle erhalten, sie sind fast kahl bis etwas behaart. Sie fallen im Herbst bald nach der Reife ab. Ihr Geschmack ist herb süßlich, das Fruchtfleisch ist meist rötlich gefärbt. Die 5–10, etwa 3–4 Millimeter großen, braunen, eiförmigen bis halbmondförmigen Samen in den papierigen Fächern, reifen von Oktober bis Dezember. Aronia melanocarpa ist ursprünglich in den nordöstlichen USA heimisch. Sie kam etwa um 1900 nach Russland, wo der ernährungsphysiologische Wert der Früchte schließlich erkannt und untersucht wurde. In den 1950er Jahren kamen die Früchte schließlich über den Balkan nach Mitteleuropa. Die robusten Sträucher, denen Schädlinge und Pilze kaum etwas anhaben können, werden inzwischen nicht nur in Tschechien und Slowenien angebaut, sondern auch in Deutschland, im Freistaat Sachsen (vor 1989 in Sörnewitz, heute auf Plantagen in Sörnewitz, Stolpen bei Dresden, Schirgiswalde, in der Oberlausitz und Rothenburg bei Görlitz) und in Bayern im Landkreis Landshut. Die Früchte werden für die Herstellung von Gelee, Marmelade, Saft, Wein und Likör verwendet. Die Früchte haben einen herb-säuerlichen, etwas an Heidelbeeren erinnernden Geschmack. Die Kerne enthalten Amygdalin. Der Frischverzehr kleinerer Mengen ist aber durchaus unbedenklich.[3] Zunehmend findet man ihren Saft, oft zusammen mit anderen Fruchtsäften, industriell verarbeitet. Die getrockneten Früchte können in Teemischungen als Ersatz für Hibiskusblüten dienen. Die Früchte sind ein wichtiger Lieferant für Lebensmittelfarbstoff zur Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie. Als Heildroge werden die reifen frischen oder die getrockneten Früchte verwendet. Sie enthalten als Wirkstoffe Anthocyanfarbstoffe und Flavonoide, besitzen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, darunter auffällig viel Folsäure, Eisen und Jod, daneben Zucker und geringe Mengen Gerbstoffe. Arzneiliche Anwendungen sind bisher aus Russland bekannt, wo die Apfelbeere in der Volksheilkunde gegen zu hohen Blutdruck, Magenschleimhautentzündungen, Harnwegsinfektionen oder Arterienverkalkung eingesetzt wird. Von den Inhaltsstoffen her könnte die Apfelbeere möglicherweise auch in Mitteleuropa an Bedeutung gewinnen. Pflanzen sind nicht zertifiziert. Wir behalten uns das Recht vor Ersatzpflanzen für nichtlieferbare Pflanzen zu liefern in Absprache mit Ihnen.
Eigenschaften
| Herkunftsgebiet: | 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46 |
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