Die Forstbaumschule Blaha steht für die Fortsetzung und zeitgemäße Weiterentwicklung einer 150-jährigen Geschichte.
![]() |
Alles Denken und Handeln wird getragen vom verantwortungsvollem Umgang mit Mensch und Natur sowie dem nachhaltigen und erfolgsorientierten Wachsen und Wirtschaften. In konsequenter und zukunftsorientierter Fortführung dieser Tradition leben wir Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit unseres Unternehmens. Wir verstehen Nachhaltigkeit dabei als ein sich ständig fortentwickelndes Prinzip, das geänderte ökologische, soziale und ökonomische Anforderungen der Zeit berücksichtigt und abbildet. In dieser ausgewogenen Verbindung von Tradition, nachhaltigem Handeln, zeitgemäßer Technik und von Verantwortung getragener Innovation, beschreitet die Forstbaumschule Blaha zielsicher den Weg in die Zukunft.
Unsere Geschichte
![]() |
Alles begann bereits im 19. Jahrhundert mit Emil Blaha und seinem Vater. Beide waren Landwirte mit eigenem Wald im Altvatergebirge. Bei einem verheerenden Unwetter verloren sie einen großen Teil ihres Waldes und somit fast ihre Existenz. Junge Bäume waren knapp und so wurde aus der Not eine Tugend und sie verschulten mit Erfolg ihre ersten eigenen Bäume. Bald war das Wissen von Emil Blaha in der Region so gefragt, dass er in Eulenberg die Baumschule Blaha gründete.
Bereits sein Sohn Eduard Blaha machte daraus die Hochbaumschule Blaha und führte die Baumschule zu überregionalem Erfolg. 1924 wurde aus der Hochbaumschule Blaha die heutige Firma Forstpflanzen Blaha. Die Pflanzen von Forstpflanzen Blaha waren sehr beliebt und so konnte Eduard Blaha bereits weitere Mitarbeiter einstellen und den Betrieb zu stattlicher Größe führen.
1934 wurde der Sohn Egon Blaha, unser heutiger Seniorchef, geboren. Leider machte auch vor Eulenberg der 2. Weltkrieg keinen halt. So musste Egon´s Vater, Eduard Blaha, in den Krieg und die Familie und die Baumschule hatte es sehr schwer ohne den Vater. Am 15. Mai 1946 ereilte die Familie Blaha das Schicksal vieler: der Ausweisungsbescheid aus dem Sudetenland wurde zugestellt. Eduards Frau musste noch am gleichen Tag mit ihren vier Kindern und den Großeltern mit dem was sie am Leibe hatte eine Reise ins Ungewisse antreten. Zeit etwas zu packen oder gar den immer noch vermissten Ehemann zu suchen, blieb nicht. Die erste Station war dann in Hessen. In den Nachkriegswirren konnte aufgrund der großelterlichen Verwandtschaftsbeziehungen nach Österreich im Oktober 1946 über Umwege eine erste sichere Station bei Mühldorf am Inn gefunden werden. Wie durch ein Wunder kam der geliebte Vater einige Tage später endlich aus dem Krieg und fand seine Familie unversehrt und überglücklich wieder! Allerdings war die Existenz verloren.
![]() |
Es blieb nur wieder ganz von vorne anzufangen. Aber das Wissen konnte ihm keiner nehmen! So arbeitet Eduard zu Beginn für Gärtnereien und Baumschulen und brachte sein Wissen ein. Damit konnte er für seine Familie wieder die Existenz sichern und kam auch in der neuen Heimat wieder schnell wieder zu dem Expertenruf, den er schon im Altvatergebierge genießen konnte. In Rosenheim Egarten konnte Eduard für seine Familie wieder ein kleines Holzhaus errichten und eröffnete eine angegliderte kleine Gärtnerei. Im Laufe der Jahre wich das Holzhaus einem kleinen Bungalow und der damals 15-jährige Egon half fleißig mit und sog das Wissen des Vaters förmlich in sich auf.
Natürlich schlug Eduards Sohn Egon dann auch den Weg des Vaters ein und erweiterte sein Wissen noch bei Fachbetrieben in ganz Deutschland. Dabei konnte er nicht nur sein Wissen über Forstpflanzen bei einem Betrieb am Niederrhein nutzen, sondern erlangte im Ruhrgebiet ein umfangreiches Wissen über Rosen und Heckenpflanzen. Seine letzte Station war dann in Bad Walchsee bevor es wieder nach Hause in den Raum Rosenheim ging.
![]() |
| Edi Blaha |
1962 wurde der heutige Firmenstandort in Großkarolinenfeld gefunden. Rasch wurden die ersten Pflanzen verschult. Bis zum ersten verkauften Bäumchen sollten aber noch über vier Jahre vergehen. Qualität braucht seine Zeit und bis aus einem kleinen Samen ein stabiles kleines Bäumchen wird, braucht man Geduld! 1967 kam Egons Frau Jutta und die nächste Generation baute den Familienbetrieb weiter auf. Egarten wurde stillgelegt und der Standort in Großkarolinenfeld musst erneut verlagert werden. Der heutige Firmenstandort ist die Heimat von Dr. Edward Blaha, unserem Juniorchef. Er wurde hier geboren und war von klein auf eng mit der Baumschule verbunden. Jede freie Minute wollte er mit den Eltern auf den Feldern verbringen. So war auch sein Weg nach der Ausbildung zurück zu Forstpflanzen Blaha.
Dr. Edward Blaha übernahm im Jahr 2004 den elterlichen Betrieb. Seine Philosophie:
"Ziel ist es, unsere Kunden mit erstklassigen Qualitäts Pflanzen schnell und pünktlich, zu einem fairen Preis zu beliefern! Durch kurze Transportwege, zeitnahes Ausheben und eine schonende Anlieferung bieten wir beste Frische für den optimalen Anwuchserfolg ihrer Forstpflanzen! Unseren Kunden können wir daher ausschließlich gesunde und leistungsfähige Forstpflanzen von bester Qualität zur Verfügung stellen. Aufgrund unserer Spezialisierung und der Konzentration unserer Kernkompetenzen können nur wir perfekte pflanzenbauliche Verhältnisse garantieren!"



