Häufige Fragen (FAQ)
Hier finden Sie alle Fragen und Antworten, die uns regelmäßig erreichen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie sich gerne über das Kontaktformular an uns wenden.
Was sind Herkunftsgebiete für Forstpflanzen und Wildsträucher und warum ist die Standortsangabe meines Waldgrundstückes wichtig?
Im Forstvermehrungsgutgesetz (FoVG) bzw. der Herkunftsgebietsverordnung (HuV) werden Herkunftsgebiete für alle Baumarten von forstlicher Bedeutung, die dem Gesetz unterliegen, festgelegt. Zusätzlich wurden darin die Herkunftsgebiete in Höhenzonen untergliedert, die die Anpassungen an Hochlagen berücksichtigen.
Sie sollen den Waldbesitzer bei der Auswahl der geeigneten Herkünfte unterstützen und es den Forstsamen- und Forstpflanzenbetrieben erleichtern, ein bedarfsgerechtes Angebot bereitstellen zu können. Es ist Grundlage für die Bewirtschaftung von Wäldern, die nach PEFC oder FSC zertifiziert sind, und auch Voraussetzung für die Gewährung von Fördermitteln (WALDFÖPR).
Gesundheit, Stabilität und Leistungsvermögen unserer Wälder hängen weitgehend von der richtigen Wahl standortsgemäßer Baumarten und Herkünfte ab. Der Klimawandel stellt darüber hinaus noch hohe Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit unserer Bäume. Herkunftsgerechtes hochwertiges Saat- und Pflanzgut ist die Grundlage erfolgreichen waldbaulichen Handelns.
Um die richtigen standortsgemäßen Herkünfte der Baumarten für Ihren Wald bereitstellen zu können, benötigen wir Ihren Standort des zu bepflanzenden Waldgrundstückes. Wir treffen mit unserer Abfrage nach Ihrem Standort somit eine Vorauswahl, um Ihnen nur die standortsgemäßen Herkünfte unserer Forstpflanzen anzuzeigen und Verwechslungen auszuschließen!
Welche Pflanzen kann man im Frühjahr / Herbst setzen?
Im Frühjahr können generell alle Baumarten gesetzt werden. Tannen, Kiefern, Douglasien und Lärchen sollten NUR im Frühjahr gesetzt werden, da diese Baumarten Gefahr der Frosttrocknis laufen. Im Herbst können ab der ersten Oktoberwoche Fichten verpflanzt werden. Laubhölzer sollten erst ab der zweiten Novemberwoche verpflanzt werden.
Wann bekommt man Pflanzen bei Forstpflanzen Blaha?
Der Verkauf / Versand erfolgt nur während der üblichen Pflanzzeiten von Mitte Oktober bis Weihnachten und von März bis Ende Mai, sofern es die Witterung zulässt. Die Frischekette ist uns wichtig! Unsere Pflanzen kommen immer direkt vom Feld. Um sicher zu gehen, dass wir Ihre gewünschten Pflanzen auch gerade zur Verfügung haben, bitten wir Sie bei Selbstabholung, uns vorher kurz anzurufen und Ihre Pflanzen vorzubestellen. Alle Onlinebestellungen werden von uns innerhalb einer Woche bestätigt, sofern die gewünschten Sorten lieferbar sind. Sorten, die nicht lieferbar sind, können vorbestellt werden. Der Versand erfolgt grundsätzlich auf Kosten und Gefahr des Bestellers.
Kauf auf Rechnung – kann man auch bar bezahlen und gibt es Skonto?
Bei uns zahlen Sie grundsätzlich auf Rechnung. Eine Barzahlung ist leider nicht möglich. Skonto gibt es bei uns nicht. Weitere Details können Sie unseren AGB entnehmen.
Ist eine Lieferung möglich und wie viel kostet die Lieferung?
Eine Lieferung ist grundsätzlich möglich. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich Pflanzen bis zu einer Höhe von 1,20 Meter verschicken können. Eine Lieferung von größerem Verbissschutz, Stachelbäumen und Wuchshüllen ist nicht möglich. Die Versandtage sind ausschließlich Montag und Dienstag, um die Frischekette zu wahren. Der Versand erfolgt mit DPD.
Alle Preise auf der Homepage sind Nettopreise (zzgl. MwSt.) für Waldbesitzer (= LuF-Unternehmer). Alle Preise gelten ab Baumschule, zuzüglich Versandkosten. Im Allgemeinen sind dies Verpackung, Paketgebühren und bei größeren Mengen ggf. die Speditionskosten zum Selbstkostenpreis.
Kann mir beim Setzen der Pflanzen und der Instandhaltung der Flächen von den Mitarbeitern von Forstpflanzen Blaha geholfen werden?
Ja, wir bieten auch Pflege und Dienstleistungen an. Wir arbeiten nach Ihren Vorgaben auf Regie. Bei Interesse bitten wir Sie, uns eine Anfrage per E-Mail zu schicken – mit Flächengröße und gewünschter Baumart. Wir mähen aus, bauen Zäune, pflanzen, zupfen Unkraut, stechen Rasenkanten, schneiden Sträucher, führen Obstbaumschnitte (auch Sommerschnitt) und Heckenschnitte durch.
Haben Sie Sträucher für Bienenweiden?
Ja. Typische Sträucher einer bienenfreundlichen Weide sind Liguster, Kupferfelsenbirne, Weißdorn, Berberitze, Weide, Kornelkirsche, Wildrosen, Schlehe, Stachelbeere, Himbeere und Johannisbeere.
Was ist der Unterschied bei Obstbäumen zwischen Halbstamm und Hochstamm?
Beide sind auf einer stark wachsenden Unterlage veredelt, d.h. beide Baumformen werden relativ groß. Ein Halbstamm hat eine Stammhöhe von ca. 1,2 m, ein Hochstamm von ca. 1,8 m. Die Kronengröße ist bei beiden gleich. Halbstämme sind durch die geringere Stammhöhe leichter zu beernten; die Fläche unterhalb der Hochstammkrone ist durch deren erhöhten Stamm mit Maschinen besser zu bearbeiten.